
"Wir stellen die Weine von Sennori her;
ohne Sennori un seine Gegend Konnten
wir nicht existieren".
Bevor man über die Weinberge und die Kellerei schreibt, muss man unbedingt von der Gegend erzählen. Gewöhnlich wird behauptet: «In diesen Hügeln hat die Natur den Weinstock und den Olivenbaum getraut». Verstehen kann man dies, wenn man die Hügel von Sennori besucht: Olivenbäume und Weinstöcke, soweit das Auge reicht. Aber alles ganz geordnet: im inneren Teil, dem vom Meer weiter entfernten, nur Olivenbäume, in jenem Teil der Hügel, die auf das Meer hinausgehen, nur Weinstöcke. Dies ist so, weil die “Alten” bereits die positiven Auswirkungen des Mistrals erkannt hatten, den das Meer brachte und noch heute bringt.
In Sennori ist der Wein keine Mode. Solange die Alten zurückdenken können, waren ihnen die Weinberge und die Olivenhaine vertraut. Man findet deshalb noch Reben, die über hundert Jahre alt sind.
All dies ist phantastisch. Sennori hat viel zu bieten, nicht nur Gesichtspunkt des Weins, sondern auch vom Olivenanbau her. Man muss nur Vertrauen haben, sich seriös und ehrlich verhalten und vor allem auf Qualität und Traditionen setzen. Der Rest……ist nur eine Frage der Zeit.
“Sahnefarbener” Boden
und Alberello-Erziehung
Das Gebiet ist zu 100% Hügelland. Die Höhenlage beträgt 250 Meter über dem Meeresspiegel. Der Boden besteht vorwiegend aus Kalkstein, weshalb er sich praktisch "sahnefarben" zeigt. Die Vegetation setzt sich aus Olivenhainen, Weinbergen, niedrigem mediterranen Dickicht (“sa chessa” auf sardisch), Feigenkakteen (“figu morisca” auf sardisch) und Feigenbäumen zusammen.
Die Weinberge von heute sind noch die gleichen wie einst: sardische Alberello-Erziehung, ohne Bewässerung, mit einer Dichte von 5.000 / 7.000 Pflanzen pro Hektar. Die Alberello-Erziehung. Weil nicht viele finanzielle Mittel erforderlich waren, um sie zu pflanzen, aber auch, weil die zum Meer hin gelegenen Hügelgrundstücke dem Mistral ausgesetzt sind (oder besser gesagt von ihm profitieren). Die Alberello-Erziehung hielt und hält als den Windstößen daher besser stand.